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Nach Diskussionen um Topspiel-Rot: Burmberger – kein Platzverweis und Künzinger Kampfansage

Es ist die Szene, die die Gemüter im Topspiel zwischen Vornbach und Künzing erhitzte. 

Es ist vielleicht, vielleicht auch nicht, die Szene, die die DJK in Überzahl spät in der Nachspielzeit knapp mit 2:1 jubeln ließ – und vielleicht auch das Titelrennen schon neun Spieltage vor Ende der Saison ziemlich fad werden lässt. Die Heimatzeitung hat jetzt bei Römer-Spielertrainer Fabian Burmberger nachgefragt, wie er die Situation und seinen daraus resultierenden Platzverweis nach einem Foul an Thomas Schopf bewertet.

 

Es läuft die 65. Minute als Burmberger in der Vornbacher Hälfte Schopf ziemlich heftig von der Seite am Sprunggelenk trifft. Die Emotionen kochen hoch und Schiri Martin Schramm (Holzfreyung) zögert keine Sekunde, schickt den ehemaligen Regionalliga-Kicker mit glatt Rot vom Feld. Eine überzogene Entscheidung? Darüber scheiden sich die Geister – und diskutieren Fußball-Fans aus beiden Lagern seit Tagen.


Burmberger selbst will über die Vorkommnisse eigentlich nicht mehr sprechen, erklärt dann aber doch, dass die Situation selber für ihn keine rote Karte ist. „Ich komme zu spät, aber ich will ihn nicht verletzen. Freilich zeigt die Zeitlupe, wo ich ihn treffe.“ Es gibt also auch Argumente dafür, wie Vornbachs Abteilungsleiter Michael Jäger nach Ansicht der TV-Bilder bestätigt: „Ich hatte zunächst von einer harten Entscheidung gesprochen, aber das war sicher glatt Rot.“ 

Burmberger bedauert, „dass ich die Jungs eine halbe Stunde alleingelassen habe“ – und er nun auch das kommende Top-Spiel mit dem Rangdritten Oberdiendorf verpasst. Erneut eine sehr wichtige Partie, denn mit einem Dreier können Seidl & Co. auf acht Zähler davon ziehen. Eine weitere Niederlage würde das Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz aber wieder so richtig spannend machen. 

Aufsteiger Oberdiendorf wäre dann auf zwei Punkten an den Römern dran. „Deshalb sind acht Punkte besser als zwei,“ lacht Burmberger, für den auch in Sachen Meisterschaft das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. „Vornbach ist natürlich sehr stabil und hat jetzt alle Trümpfe in der Hand, aber im Fußball kann noch viel passieren.“ Dazu muss Vornbach aber schwächeln und die Künzinger schon fast jedes Spiel gewinnen. „Das wollen wir auch: Jedes Spiel gewinnen.“

 

An diesem Samstag (15 Uhr) gegen Aufsteiger Oberdiendorf muss der Defensivspezialist aber von der Linie aus das Team zum Dreier führen. Der FCK hat übrigens für die kommende Saison mit dem Aunkirchner Benedikt Heininger (17/Wacker Burghausen) und David Kroiß (18/SpVgg GW Deggendorf) zwei regionale Toptalente verpflichtet.

 

Quelle: Heimatsport.de --- Michael Oswald

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Veröffentlichung

Fr, 04. April 2025

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