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Staniczek und Schöfweg ärgern Künzing – Ramls Freistoßtor küsst Grafenau wach – Niederalteich, Grainet und Ruhmannsfelden fast gerettet

Elf Punkte (aus sechs Spielen) fehlen der DJK Vornbach nun noch zur Meisterschaft in der Bezirksliga Ost. Während der Tabellenführer am Karsamstag einen weiteren souveränen Sieg feierte, patzte der Zweite Künzing völlig überraschend gegen Schlusslicht Schöfweg und hat nun sieben Punkte Rückstand.

Auch der Kampf um Platz zwei scheint entschieden, denn Obernzell-Erlau trotz enttäuschendem Ergebnis vergrößerte Künzing sein Polster auf Obernzell-Erlau (0:1 in Waldkirchen). Im Abstiegskampf gewann Grafenau das Duell zweier Tabellennachbarn in Oberpolling und hat nun (wie der Gegner) mehr zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Mit ihren Siegen sind Ruhmannsfelden (3:1 gegen Oberdiendorf), Grainet (2:0 in Osterhofen) und Niederalteich (2:0 in Regen) fast schon gerettet und können bis Dienstag Ostern mit acht bzw. neun Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone genießen.

 

Vornbach – Garham 4:0: Vor 360 Zuschauern legte die DJK einen Blitzstart hin und führte nach zwei Kopfballtreffern von Thomas Schacherbauer früh mit 2:0, wobei Gästetorwart Lukas Ellinger in beiden Szenen keine glückliche Figur abgab. Als Schiedsrichterin Josefa Kilger nach einer halben Stunde auf Strafstoß entschied und Daniel Fuchs verwandelte, war die Partie vorzeitig entschieden – zumal Vornbachs Torwart Elias Weiß kurz vor der Pause auch das mögliche 3.1 mit einem starken Reflex verhinderte. Letztlich feierte der Spitzenreiter einen ungefährdeten Heimsieg, ließ nach dem Seitenwechsel sogar einige Torchancen aus. Tore: 1:0, 2:0 Schacherbauer (2., 23.); 3:0 Daniel Fuchs (30./FE); 4:0 Thomas Schopf (61.). SRin Josefa Kilger (Ruderting).

Künzing – Schöfweg 1:1: Die Gäste legten vor 150 Fans in den ersten Minuten ein hohes Tempo vor und war zunächst das gefährlichere Team. Erst nach und nach bekam die Süß-Elf Ball und Gegner unter Kontrolle, tat sich gegen tiefstehende Schöfweger jedoch schwer. Erst ein Strafstoß, den Christian Seidl verwandelte, sollte der Dosenöffner für die „Römer“ sein, doch Künzing gelang im Anschluss kein weiteres Tor und mit einem verdeckten Distanzschuss stellte Mathias Staniczek den Spielverlauf auf den Kopf und das Schlusslicht nahm etwas schmeichelhaft einen Punkt aus dem Römerstadion mit nach Hause. Tore: 1:0 Seidl (54./FE); 1:1 Staniczek (76.). SR Luca Brandner (Straubing).

 

Fehler und Gegentor vor der Pause werfen Regen aus dem Konzept

Regen – Niederalteich 0:2: In den ersten 30 Minuten war der TSV gut im Spiel und hätte vor 250 Zuschauern durchaus in Führung gehen können. Es kam anders: Aus einem individuellen Fehler in der Regener Defensive entsprang kurz vor der Pause das 0:1 und nach dem Seitenwechsel hatte Niederalteich die klaren Chancen. TSV-Torhüter Timo Arbinger musste zwar das 0:2 hinnehmen, verhinderte aber einen höheren Rückstand. Tore: 0:1 Maximilian Mutz (43.); 0:2 Marcel Müller (71.). SR Lukas Krautner (Gerzen).

Oberpolling – Grafenau 0:1: Der SVO hatte ein deutliches Chancenplus, aber über die Punkte freuten sich die „Stodbärn“. Spielertrainer Sebastian Raml sorgte per Freistoß für das einzige Tor des Nachmittags (37.). Allerdings merken die Gastgeber an, dass der Freistoßpfiff vor dem 0:1 unter den 170 Zuschauern diskutiert wurde. Das ändert aber nichts daran, dass Oberpolling im zweiten Spiel nacheinander ohne Tor blieb und aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs in der Rangliste hinter die nun punktgleichen Grafenauer rutscht. Gelb-Rot: Daniel Wurm (90.+2), Jonas Raßhofer (beide O., 90.+5); SR Fabian Wagner (Altenkirchen).

 

Stegbauer erzielt einzigen Treffer in Waldkirchen

Waldkirchen – Obernzell-Erlau 1:0: Nach drei Siegen ohne Gegentor musste sich die Gäste aufgrund eines von Maximilian Stegbauer verwandelten Strafstoßes (50.) erstmals seit Mitte März wieder geschlagen geben. Waldkirchen geriet zunächst unter Druck, konnte sich aber vor 120 Zuschauern nach der Anfangsviertelstunde befreien und verdiente sich dann den späteren Siegtreffer. Nach dem 1:0 musste die Damberger-Elf Schwerstarbeit verrichten, konnte in einem umkämpften Duell den knappen Vorsprung aber über die Zeit retten. SR Michael Egnlmeier (Parkstetten).

 

Ruhmannsfelden – Oberdiendorf 3:1: Die 200 Zuschauer erlebten am Lerchenfeld zwei grundverschiedene Halbzeiten. Zunächst gingen die Gäste in Führung und hatten zwei aussichtsreiche Schusspositionen, um diese auszubauen. Nach dem Seitenwechsel agierte die Heimelf zwingender und blieb nach dem schnellen Ausgleichstreffer am Drücker. Oberdiendorf war zwar bei Kontern stets gefährlich, konnte aber die Auswärtsniederlage nicht verhindern. Tore: 0:1 Simon Stemplinger (27.); 1:1 Fabian Schiller (50.); 2:1 Felix Brunner (75.); 3:1 Valentin Geiger (90.+4). SR Stefan Hartmann (Passau).

 

Bezeichnend: Osterhofen steht sich selbst im Weg

Osterhofen – Grainet 0:2: Nach diesem verdienten 0:2 haben die Herzogstädter nur mehr theoretische Chancen auf den Klassenerhalt und müssen nach 15 Jahren pausenlos auf überregionaler Ebene wohl den Gang in die Kreisliga antreten. Passend dazu die Leitung im Heimspiel vor 120 Zuschauern: Allein Torwart Sebastian Grübl war es zu verdanken, dass Grainet nicht früher und mehr Tore schoss. Aber auch der überragende Goalie konnte die beiden Treffer von Niklas Bösl – trocken unten links zum 0:1 (42.) und auf Zuspiel von Christian Moser (82.) – nicht verhindern. Osterhofen ackerte und rackerte, ohne Erfolg. Bezeichnend: Bei der einzig nennenswerten Torchance von Arian Spahiu verhinderte mit Dominik Breu ein Mitspieler den Einschlag. SR Stefan Krieger (Geiselhöring).

 

25. Spieltag am Dienstag, 18 Uhr: Oberdiendorf – Vornbach (Hinspiel 2:3); 18.15 Uhr: Grafenau – Waldkirchen (0:2), Niederalteich – Osterhofen (1:1); 18.30 Uhr: Obernzell-Erlau – Regen (4:1), Garham – Oberpolling (3:1), Mauth – Ruhmannsfelden (2:0), Schöfweg – Hutthurm (1:5), Grainet – Künzing (0:2).

 

Quelle: Heimatsport.de -- mid/fn

 

Dank eines späten Treffers von Kapitän Patrick Kaltenecker hat der SV Hutthurm am Mittwochabend die vorgezogene Partie des 23. Spieltags der Bezirksliga Ost gegen den TSV Mauth mit 2:1 gewonnen und damit vor 350 Zuschauern einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Die Gäste ärgerten sich nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichterin Silke Ascher (FC Dreisessel) sprichwörtlich grün und blau, denn eigentlich hätte die Mannschaft der Trainer Robert Madl und Klaus Gibis dieses Auswärtsspiel nicht verlieren dürfen. In der ersten Halbzeit waren die Mauther die bessere Mannschaft, führten nach einem perfekten Konter, den Korbinian Tolksdorf initiierte und per Kopf abschloss (9. Minute), lange verdient. Erst eine unglückliche Aktion von Siegfried Wilhelm brachte die zunächst blassen Hutthurmer zurück ins Spiel: Dem 31-Jährigen sprang der Ball nach einer Flanke gegen den Arm, die Schiedsrichterin hatte keine Wahl und Adrian Böck nutzte die Gelegenheit, verwandelte den Handelfmeter sicher (42.). Dieser Pausenstand war aus Hausherren-Sicht schmeichelhaft, weil Mauth bis dahin nicht nur kämpferisch und spielerisch besser war, sondern auch mehr gefährliche Torabschlüsse produzierte. „In der ersten Halbzeit hatten wir das Spiel im Griff, hätten eigentlich 2:0 führen müssen“, kommentierte TSV-Coach Klaus Gibis später.



Nach dem Seitenwechsel war es dann ein zerfahrenes Spiel ohne große Torchancen – aber Hutthurm konnte die Partie nun ausgeglichen gestalten und kam in der Schlussphase tatsächlich zum Siegtreffer: Nach einer Ecke stand Kapitän Patrick Kaltenecker am langen Pfosten goldrichtig und drückte den Ball per Kopf über die Linie (87.). Darauf fanden die Gäste keine Antwort mehr, obwohl sie auch in der zweiten Halbzeit mit spielerisch klarer Linie versuchten, den Gegner auszumanövrieren. Für den Hutthurmer Teammanager Konrad Behringer war der vierte Sieg in Serie für seinen Verein dennoch verdient: „Aufgrund unserer Leistungssteigerung geht das Ergebnis in Ordnung, es war ein Arbeitssieg“, meinte er. „Das Gegentor am Ende war natürlich maximal unglücklich für uns, einen Punkt hätten wir sehr gut brauchen können“, meinte Klaus Gibis. Die Mauther haben daher weiterhin nur drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsrelegation, Hutthurm hat nun acht Zähler mehr als der TSV.

 

 

Quelle: Heimatsport.de-− mid/bw

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Veröffentlichung

Sa, 19. April 2025

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