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Gemeindederby stellt alles in den Schatten: Viel Zündstoff im Duell zwischen Garham und Nachbar Hofkirchen

3534 Einwohner zählt die Marktgemeinde Hofkirchen. Ganz viele davon werden sich am Samstag um 16 Uhr auf dem Sportgelände im 1363-Seelen Ortsteil Garham einfinden, um den Schlagabtausch zwischen den Gemeinderivalen SV Garham und SV Hofkirchen zu verfolgen. 

Ausgangslage: Die Gastgeber haben sich als Rangdritter vorne eingenistet, der SVH ist als Aufsteiger recht gut gestartet. Die letzten Punkteduelle gab es übrigens in der Saison 2017/18 – in der Kreisklasse Passau. Damals wurde Garham ganz überlegen Meister, Hofkirchen verlor beide Spiele (0:3 und 0:2) stieg in die A-Klasse ab. 

 

„Ganz besonderes Match“

Jetzt trifft man sich wieder in der Bezirksliga Ost. „Das wird ein ganz besonderes Match, alle im Umfeld fiebern schon seit langem darauf hin. Für uns geht es darum, die zuletzt gezeigten starken Leistungen erneut zu bestätigen. Hofkirchen ist aber ein ganz unangenehmer Gegner. Wer in Mauth ein 0:2 noch wettmacht, hat viel Qualität. Wir sind jedenfalls gewarnt“, sagt SVG-Trainer Holger Stemplinger. 

Der 39-Jährige ist bislang „grundsätzlich zufrieden“ mit dem Saisonstart. Dass man jetzt mit Heimkehrer Simon Weber vom TSV Seebach einen Schlüsselspieler dazugewonnen hat, bringt das Team weiter nach vorne: „Mit ihm agieren wir aggressiver und kreativer. Allerdings müssen wir im Spiel mit Ball noch deutlich effektiver werden.“ Dass man zuletzt nach dem 3:2-Führungstreffer in der 86. Minute beim TSV Grafenau noch den Ausgleich kassiert hat, sei „sehr bitter“ gewesen, insgesamt war das Remis aber gerecht.

 

Hidringer nimmt Druck vom Kessel

Im Hofkirchner Lager versucht Spielertrainer Thomas Hidringer, etwas Druck vom Kessel zu nehmen: „Es ist schon bemerkenswert, dass es in so einer kleinen Gemeinde zwei Bezirksligisten gibt. Ich bin aber ganz entspannt. Letztlich ist es für mich nur ein normales Punktspiel, aus dem wir drei Zähler für den Klassenerhalt holen können.“ Er freute sich über die Moral seiner Truppe in Mauth. „Sieben Punkte sind für uns ganz in Ordnung, allerdings haben wir in Bischofsmais drei verschenkt“, sagt der 30-Jährige, der ausgerechnet bei diesem Highlight auf seine Legionäre Arian Berisha, Unik Krasniqi, Edison Qeriqi und Sadik Thaqi (alle Heimaturlaub) verzichten muss.

Die Garhamer hätten laut Hidringer angesichts ihres Top-Kaders leichte Vorteile, dennoch bewertet er die Chancen mit 50:50. Seine Riege, die vor dieser Spielzeit personell ordentlich durchgemischt worden ist, entwickelt sich aus Trainersicht kontinuierlich weiter und will ihr Potenzial auch im Gemeindevergleich abrufen.

 

Quelle:Heimatsport.de

 

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Veröffentlichung

Fr, 15. August 2025

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