SV Hutthurm vor Jahresfinale in Not: Personalsorgen in höchst bedrohlicher Lage – Sechs-Punkte-Spiel in Hofkirchen

Zwei bittere Niederlagen gegen den SV Bischofsmais (2:4) und zuletzt beim TSV Mauth (0:2) haben den SV Hutthurm in der Bezirksliga Ost bedrohlich nahe an die Gefahrenzone abrutschen lassen.

Nur noch einen Punkt Abstand hat die Kolarsch-Truppe auf die Relegationsplätze, und deren drei auf einen direkten Abstiegsrang. Die prekäre Tabellenlage geht einher mit einem akuten Personal-Notstand vor dem Jahres-Abschluss am Samstag (14 Uhr) daheim gegen den SV Garham.

„Wir haben in Mauth schon in der ersten Halbzeit zweimal verletzungsbedingt wechseln müssen“, erklärt Trainer Michael Ko-larsch. Marco Baumgartner und Maximilian Schiller mussten vorzeitig raus und vergrößern damit das SVH-Lazarett. „Es wird eine sehr sportliche Aufgabe, gegen Garham eine adäquate Mannschaft zusammenzubringen“, räumt der Coach ein. Dennoch wolle das verbliebene Hutthurmer Häuflein „einen Teilerfolg anstreben, um mit einem einigermaßen guten Abschluss in die Winterpause zu gehen“.

 

Die Verunsicherung beim Gegner hat man im Garhamer Lager registriert. „Gerade jetzt darf diese Mannschaft auf keinen Fall unterschätzt werden“, mahnt Trainer Holger Stemplinger. Sollten es seine Jungs aber schaffen, „die Energie und Zweikampfbereitschaft der letzten Spiele auf den Platz zu bringen“, traut der 41-Jährige seinem Team durchaus zu, den Vorrundensieg (2:1) zu wiederholen.

 

Mörtlbauer warnt vor den „Pollingern“

Die schöne Serie des SV Schalding II von vier Siegen am Stück ist vor einer Woche bei Spitzenreiter SpVgg Ruhmannsfelden gerissen (1:3). Jetzt bemüht sich die U23 des Bayernligisten, eine insgesamt erfreuliche Herbstrunde auch positiv abzuschließen. 

Gegen Schlusslicht SV Oberpolling stellt sich Spielertrainer Manuel Mörtlbauer auf ein hartes Stück Arbeit ein. „Wir haben beim 2:2 in der Vorrunde gesehen, was passieren kann, wenn wir nicht über 90 Minuten konzentriert arbeiten. Es geht darum, mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause zu gehen“, macht der Coach klar. Bis auf die drei Langzeitverletzten steht am Reu-thinger Weg der gesamte Kader zur Verfügung.

 

Die „Pollinger“ haben zuletzt das Schlüsselspiel gegen den SV Hofkirchen daheim mit 1:3 verloren, damit ist der Rückstand auf die Relegationsplätze auf sieben Punkte angewachsen. Interimscoach Daniel Wurm und seine Cracks brauchen daher zwingend ein Erfolgserlebnis.


Ähnliche Sorgen plagen die Spvgg Niederalteich. Nach acht sieglosen Spielen in Folge – sieben Niederlagen und ein Remis – ist das Team auf den Abstiegsrelegationsplatz abgerutscht. Die Bilanz der vergangenen Wochen liest sich ernüchternd, und ausgerechnet jetzt wartet mit dem SV Grainet ein Topteam der Liga. Ob die Niederalteicher ihre Horrorserie beenden können, scheint fraglich – doch genau solche Spiele schreiben im Fußball bekanntlich ihre eigenen Geschichten.

 

Hofkirchens Devise: „Weg von den Abstiegsplätzen“

Der SV Hofkirchen hat sich am Mittwoch im Nachholspiel gegen Primus Ruhmannsfelden hervorragend verkauft, stand aber am Ende doch mit leeren Händen da (1:2). Jetzt winkt dem Team von Spielertrainer Alexander Fürst die Riesenchance, am Sonntag im Direktduell der Aufsteiger gegen den SV Bischofsmais zumindest auf einen Relegationsplatz zu springen. Die Waldler verspüren aber durch zwei Siege hintereinander nochmal richtig Rückenwind und wollen unbedingt am rettenden Ufer überwintern.
 

 

Mit sieben Punkten aus den letzten drei Partien hat sich der TSV Oberdiendorf freigeschwommen, dabei elf Volltreffer erzielt und kann daher das überaus erfolgreiche Jahr 2025 entspannt ausklingen lassen. Spielertrainer Sebastian List wird seine Jungs aber nochmal richtig heiß machen, um gegen den FC Künzing die 1:3-Hinspielniederlage „auszuradieren“.

 

Künzing steht derweil unter Zugzwang. Die „Römer“ wollen an die jüngsten überzeugenden Leistungen anknüpfen und weiter Druck auf Ruhmannsfelden ausüben. Ein Punktverlust käme zur Unzeit – die Konkurrenz lauert dicht im Nacken. 

Sehr zufrieden durfte Jochen Fröschl, der Trainer des FC Obernzell-Erlau, mit der Vorstellung seiner Truppe beim 1:1 in Grainet sein. Allerdings taucht nun das nächste große Kaliber mit der SpVgg GW Deggendorf beim FCO auf. Die Hausherren müssen hier schon alle Register ziehen, wenn sie auf einem Nichtabstiegsplatz ins neue Jahr gehen wollen. 

 

Künzing steht derweil unter Zugzwang. Die „Römer“ wollen an die jüngsten überzeugenden Leistungen anknüpfen und weiter Druck auf Ruhmannsfelden ausüben. Ein Punktverlust käme zur Unzeit – die Konkurrenz lauert dicht im Nacken. 

Deggendorf will an seine stabile Auswärtsform anknüpfen. Trainer und Mannschaft wissen: Nur mit einem Sieg bleibt die Hoffnung auf die Spitzenposition am Leben.

 

19. Spieltag

Am Samstag, 14 Uhr: Oberdiendorf – Künzing (Hinspiel 1:3); Hutthurm – Garham (1:2), Grafenau – Mauth (4:3), Waldkirchen – Ruhmannsfelden (0:3), Obernzell-Erlau – Deggendorf (1:2), Grainet – Niederalteich (2:2); Sonntag, 14 Uhr: Hofkirchen – Bischofsmais (0:1), Schalding II – Oberpolling (2:2).

 

Quelle: Heimatsport.de --red

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Veröffentlichung

Fr, 14. November 2025

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