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Fünf Teams, ein baldiger Absteiger: Niederalteich, Obernzell, Hofkirchen, Hutthurm und Bischofsmais

Die Bezirksliga Ost ist am vergangenen Wochenende in ihre entscheidende Phase gestartet. Während an der Tabellenspitze mehrere Mannschaften noch Chancen auf den Meistertitel und den möglichen Aufstieg haben, richtet sich der Blick vieler Vereine vor allem auf das untere Tabellendrittel. Dort ist die Lage weiterhin eng, und der Kampf um den Klassenerhalt bleibt offen. Wer kann sich über die Relegation noch retten? Wer geht am Ende der Saison wieder zurück in die Kreisliga? 

Während mit dem SV Oberpolling wahrscheinlich bereits der erste direkte Absteiger feststeht, kämpfen fünf weitere Teams noch um den Verbleib in der Liga. Besonders brisant wird das kommende Wochenende, denn zwei von diesen Mannschaften treffen im direkten Duell aufeinander, wenn die SpVgg Niederalteich den FC Obernzell Erlau empfängt.

 

Spvgg Niederalteich: Mit 19 Punkten aus 20 Spielen steht die Spvgg Niederalteich auf dem 13. Tabellenplatz und damit punktgleich mit den Hutthurmern. Aufgrund des direkten Vergleichs steht Niederalteich aktuell besser da. Wie der Sportverein aus Hutthurm konnten auch die Niederalteicher zum Rückrundenstart noch nicht punkten. Gegen die Spvgg GW Deggendorf setzte es ein 0:3. Eine Niederlage, die angesichts der Tabellensituation jedoch eher als Zusatzmöglichkeit zu sehen war. Die wirklich wichtigen Zähler sollen am Samstag im Duell mit dem direkten Konkurrenten FC Obernzell-Erlau geholt werden.

 

Dafür gilt es, entschlossen vor dem gegnerischen Tor zu agieren und defensiv kompakter zu stehen, um nicht wie in der Hinrunde Führungen aus der Hand zu geben. „In den Spielen gegen Bischofsmais und Grainet haben wir Führungen hergeschenkt. Die fehlenden Punkte tun uns natürlich jetzt weh“, sagt Trainer Manuel Kesten. Der Weg zum Klassenerhalt führt für ihn vor allem über Geschlossenheit. „Die Motivation und Stimmung im Team ist trotz der Situation top“, betont Kesten.

FC Obernzell-Erlau: Die Obernzeller starten mit Rückenwind in die entscheidende Phase. Durch den Heimsieg gegen den TSV Waldkirchen hat die Mannschaft Selbstvertrauen getankt und vor allem wichtige Punkte gesammelt. Mit 22 Punkten belegt der FC aktuell den elften Tabellenplatz in der Bezirksliga. Im kommenden Spiel am Wochenende gilt es nun, den Schwung aus dem Erfolg mitzunehmen und gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten, die Spvgg Niederalteich, zu punkten. Die Strategie soll auf einer Mischung aus Zweikampfstärke und Entschlossenheit vor dem Tor beruhen. „Wir waren gegen Walkirchen von der ersten Minute an giftig und gallig in den Zweikämpfen und haben die Tore zu den richtigen Zeitpunkten gemacht“, sagt Obernzell-Trainer Jochen Fröschl und ergänzt: „Wir müssen jetzt aber genau so weitermachen.“

 

SV Hofkirchen: Mit 17 Punkten rangiert der SV Hofkirchen derzeit auf Platz 15 der Bezirksliga Ost. Der Auftakt nach dem Wiederbeginn der Rückrunde verlief alles andere als glücklich: Gegen den TSV Mauth kassierte die Gallmaier-Elf in der Nachspielzeit zwei Gegentreffer und musste eine bittere Niederlage hinnehmen. „Für uns heißt es jetzt, in jedem Spiel, egal gegen wen, alles zu geben und zu punkten“, betont Trainer Peter Gallmaier. Mit genau dieser Einstellung und der nötigen Überzeugung will man sich Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller kämpfen. Neben Einsatz und Mentalität brauche es laut Gallmaier aber auch „das Quäntchen Spielglück“, um enge Partien auf die eigene Seite zu ziehen. Wenn diese Kombination stimmt, kann Hofkirchen die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf einfahren – zum Beispiel im bevorstehendem Marktderby daheim gegen Garham am Samstag. Anstoß: 15.30 Uhr.

 

SV Hutthurm: Die Mannschaft von Trainer Julian Liebenow steht derzeit mit 19 Punkten auf Tabellenplatz 14. Der Start in die Rückrunde verlief alles andere als optimal. Gegen den FC Künzing hatte das Team am Ende keine Chance und verlor verdient mit 1:3. „Die Entscheidungsfindung im letzten Drittel war einfach nicht gut, die Chancen, die wir haben, müssen wir nutzen“, analysiert Liebenow .Auch die kommenden Aufgaben werden nicht leichter. Mit dem SV Grainet (diesen Samstag, Spielbeginn 15 Uhr) und der Spvgg GW Deggendorf warten zwei starke Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Der Schlüssel zu möglichen Punkten ist für Liebenow dennoch klar: „So lange wie möglich die Null halten und die eigene Qualität auf den Platz bringen.“ Als Underdog kann seine Mannschaft ohne großen Druck auftreten, sich auf das eigene Spiel konzentrieren und schauen, was möglich ist. Trotz der aktuellen Situation ist Liebenow weiterhin von seiner Mannschaft überzeugt: „Was mich motiviert, ist, dass ich im Training sehe, was die Spieler an Qualität haben.“ Die Hutthurmer müssen nun versuchen, die Trainingsleistungen auch in der Liga auf den Platz zu bringen um den Klassenerhalt zu schaffen.

 

SV Bischofsmais: Der SV steht mit 22 Punkten auf Platz zwölf der Bezirksliga-Ost-Tabelle und befindet sich damit weiterhin mitten im Kampf um den Klassenerhalt. Der Auftakt nach der Winterpause verlief positiv, denn gegen den SV Schalding Heining II gelang ein wichtiger 3:0-Sieg im Hinblick auf das anspruchsvolle Restprogramm. Trotz des Erfolgs bleibt man realistisch. „Wir stecken weiterhin fest im Abstiegskampf und es wird wieder eine schwierige Nummer“, sagt Trainer Marco Eder. Die Mannschaft zeigte sich zum Wiederbeginn zweikampfstark, körperlich gut vorbereitet und überzeugte erneut bei ruhenden Bällen. Ein zusätzlicher Vorteil im Abstiegskampf ist die derzeit stabile personelle Situation, denn Eder kann auf eine breite Auswahl an Spielern zurückgreifen, da nur wenige verletzt fehlen. Diese Tiefe im Kader soll in den kommenden Partien helfen, konstant zu punkten und die nötige Stabilität zu entwickeln, um sich von den gefährdeten Plätzen zu lösen.

 

Quelle: Heimatsport.de

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Veröffentlichung

Fr, 27. März 2026

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