13 Spiele ohne Sieg, sieben Pleiten in Serie: Niederalteich gegen Hutthurm – es steht viel auf dem Spiel

Es ist ein Spiel, das den Titel richtungsweisend mehr als als verdient. Spvgg Niederalteich gegen den SV Hutthurm - für beide Vereine ist die Lage in der Bezirksliga Ost ernst. Sehr, sehr ernst.

Die Hutthurmer liegen bereits sieben Zähler hinter dem rettenden Ufer und haben im Duell gegen den Konkurrenten wohl die letzte Chance auf den direkten Klassenerhalt. Dafür muss endlich die Pleitenserie gestoppt werden. Vier Niederlagen gab es in den vier Frühjahrspartien, die drei Spiele vor dem Winter wurden ebenfalls verloren. Der letzte Sieg datiert vom 25. Oktober – eine Ewigkeit.

 

Noch länger hat allerdings der Gegner nicht gewonnen. Nach zuletzt 13 sieglosen Spielen in Folge ist Niederalteich auf einen Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht – und braucht wie Hutthurm dringend die Wende.

 

Klare Worte nach 1:6-Klatsche

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Neun Niederlagen und vier Unentschieden seit dem letzten Sieg Mitte September – ein 4:0-Erfolg gegen den TSV Grafenau – haben die Mannschaft von Spielertrainer Manuel Kesten tief in den Tabellenkeller gedrückt. Und doch ist der Glaube an die Wende im Verein ungebrochen. „Wir haben alle den Ernst der Lage erkannt“, betont Abteilungsleiter Andreas Eberhardt.

Nach dem enttäuschenden 1:6 zuletzt in Oberdiendorf habe man intern klare Worte gefunden. „Da hat es an allen Grundtugenden gefehlt. So ein Spiel darf nicht mehr passieren.“ Die Hutthurmer verloren zuletzt daheim gegen Obernzell-Erlau, beim 0:1 wäre allerdings zumindest ein Punkt verdient gewesen für die Truppe von Neu-Trainer Julian Liebenow, der nach nach seiner Amtsübernahme im Winter weiter auf den ersten Erfolg wartet.

„Hutthurm noch mehr unter Zugzwang“

„Wir wissen, dass wir jetzt nur noch Endspiele vor der Brust haben“, sagt Spvgg-Sportchef Eberhardt. Trotz der prekären Situation sieht er den Gegner sogar noch stärker unter Zugzwang: „Meiner Meinung nach stehen die Hutthurmer noch mehr unter Druck als wir.“ Entscheidend werde sein, wieder zu den Basics zurückzufinden: Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und eine stabile Defensive. „Wir müssen über den Kampf ins Spiel finden.“ Gleiches gilt für Hutthurm, das im Frühjahr erst zwei Tore erzielt hat

Die Trainingswoche verlief laut Eberhardt trotz gedrückter Stimmung nach der Klatsche in Oberdiendorf ordentlich. Die Mannschaft wisse genau, worum es gehe. „Jeder hat verstanden, was auf dem Spiel steht.“

Und noch ist nichts verloren. Der Spielplan bietet weiterhin Chancen, Punkte zu sammeln – auch gegen direkte Konkurrenten. „Bei uns im Verein hat noch niemand den Glauben daran verloren“, sagt Eberhardt. Schließlich habe das Team in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass es mit den kommenden Gegnern mithalten könne. Das hat auch Hutthurm. Allerdings helfen nun keine guten Ansätze mehr, sondern nur mehr Punkte.

24. Spieltag

Am Samstag, 15 Uhr: Oberdiendorf – Waldkirchen (Hinspiel 1:3), Obernzell-Erlau – Grafenau (1:2), Mauth – Bischofsmais (4:2), Garham – Oberpolling (1:0), Grainet – Schalding II (3:2), Grün-Weiß Deggendorf – Hofkirchen (4:2); 16 Uhr: Niederalteich – Hutthurm (1:0), Künzing – Ruhmannsfelden (0:1).

 

Quelle: Heimatsport.de

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Veröffentlichung

Fr, 10. April 2026

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