Anton Autengruber treibt eine „komische“ Frage um: Wie besiegt man den TSV Waldkirchen?

Fernab von Auf- und Abstiegskampf steht am 24. Spieltag der Bezirksliga Ost das Waldkirchner Spiel in Oberdiendorf (Samstag, 15 Uhr) im Fokus, denn Anton Autengruber (57) trifft dabei als gegnerischer Trainer auf „seine“ Waldkirchner.

„Das ist eine Konstellation, die ich noch nie hatte“, sagt der 57-Jährige über das Wiedersehen mit vielen, vielen Weggefährten. Mit Ausnahme von Franz Schinko hat Autengruber jeden Spieler aus dem aktuellen TSV-Kader schon mal trainiert, erzählt er. Am Samstag wird kaum ein Waldkirchner Fan in Oberdiendorf sein, der Autengruber nicht mal zu einem TSV-Sieg gratulierte oder ihn nach einer Niederlage (heimlich) kritisierte. „Es ist definitiv etwas besonderes, ich freue mich auf dieses Spiel“, sagt Oberdiendorfs Coach.

 

Vor rund drei Jahren ist Autengruber beim TSV Waldkirchen abgetreten. Dort wo er über zehn Jahre lang eine Ära prägte und herausragende Spieler und Mannschaften formte. Auch Waldkirchens aktueller Coach Sven Halfar (27) sagte der PNP einmal, dass er von Autengruber „verdammt viel“ lernen konnte. Am Samstag sind sie für 90 Minuten Gegner. Sechs Punkte trennen die beiden Teams, daher winkt den Zuschauern ein spannendes Duell. Beide gewannen am Ostermontag, Oberdiendorf erdrückte die SpVgg Niederalteich beim 6:1 mit seiner offensiven Wucht. Waldkirchen besiegte Bischofsmais (4:1) und natürlich würden Neuwirth & Co. ihrem ehemaligen Mentor gerne zeigen, was er ihnen alles gelernt hat. „Schon komisch“, sagt Autengruber, „wenn ich mir Gedanken machen muss, wie man Waldkirchen besiegt...“.

 

Das ist eine Konstellation, die ich noch nie hatte.

Anton Autengruber über das Spiel mit Oberdiendorf gegen Waldkirchen

Gewinnen werde der, der seine Stärken besser auf den Platz bringt, weiß der erfahrene Coach. Setzt sich also Vater Anton Autengruber mit seinem neuen Team oder Sohn Philip Autengruber (26) mit dem Ex-Team durch? Apropos, den Sohnemann habe er schon zwei Tage lang nicht mehr gesprochen, verriet Autengruber am Donnerstag. Das hat aber berufliche Gründe, ist keine Taktik, oder?

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24. Spieltag am Samstag, 15 Uhr: Oberdiendorf – Waldkirchen (Hinspiel 1:3), Obernzell-Erlau – Grafenau (1:2), Mauth – Bischofsmais (4:2), Garham – Oberpolling (1:0), Grainet – Schalding II (3:2), Grün-Weiß Deggendorf – Hofkirchen (4:2); 16 Uhr: Niederalteich – Hutthurm (1:0), Künzing – Ruhmannsfelden (0:1).

 

Quelle: Heimatsport.de -- Michael Duchl

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Veröffentlichung

Fr, 10. April 2026

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