Stemplinger: »Müssen sehr vorsichtig sein«

Für den einen anderen Insider der Bezirkliga Ost war der SV Garham vor der Saison ein Verein, der zwar nicht als einer der absoluten Top-Favoriten gehandelt wurde, den man aber durchaus eine Platzierung im vorderen Tabellendrittel zutraute. Nach elf Spieltagen fällt die Bilanz des kleinen Dorfklubs aus dem Landkreis Passau sehr gemischt aus. Das Team um die Gebrüder Weber konnte sich erst über drei Siege freuen und hat als Rangachter nur ein geringes Punktepolster zur gefährdeten Region.

 

"Es könnte ein bisschen besser ausschauen", schmunzelt Garhams Coach Holger Stemplinger, der seit knapp eineinhalb Jahren das Sagen bei den Blau-Weißen hat. "Das eine oder andere knappe Spiel hätten wir durchaus auf unsere Seite ziehen können. Unterm Strich haben wir bislang ein paar Zähler zu wenig geholt und können deshalb nur bedingt zufrieden sein. Wir sind einer Situation, in der wir sehr vorsichtig sein müssen", mahnt der 41-Jährige, der allerdings keinen nervösen Eindruck hinterlässt: "Es ist alles sehr, sehr eng beisammen und es geht in den acht vor der Winterpause noch ausstehenden Partien darum, Konstanz reinzubekommen und möglichst viele Punkte zu holen."

 

Personell zwickte es beim SVG, denn der in Saisonanfangsphase stark auftrumpfende Mario Gotzler (drei Spiele, ein Tor, drei Vorlagen) fiel aufgrund einer Schulterverletzung wochenlang aus. Seit inzwischen einem Monat ist Kapitän Fabian Fröhler außer Gefecht und auch Co-Spielertrainer Simon Weber ist seit geraumer Zeit angeschlagen und nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. "Das sind nicht irgendwelche Kaderspieler, sondern absolute Leistungsträger. Wenn zwei, drei Gerüstspieler über mehrere Spiele ausfallen, macht sich das deutlich bemerkbar. Da fehlen dann die paar Prozent Leistungsvermögen, die in dieser engen Liga oft entscheidend sind", meint Stemplinger.
 

 

Am Samstag geht es für Zankl, Lieb & Co. zum Spitzenreiter TSV Karpfham (Stemplinger: "Das ist ein Freispiel"), ehe dann noch die Vergleiche mit dem FC Salzweg, beim SV Hutthurm und gegen den TSV Grafenau anstehen. "Das sind drei Matches, in denen wir gefordert sind", betont der Übungsleiter, der mit seinem Gefolge die restlichen Heimspiele der Herbstrunde auf Kunstgrün austragen wird: "Unser Hauptplatz befindet sich leider schon seit längerer Zeit in einem sehr schlechten Zustand. Deshalb werden wir ab sofort auf unserem Kunstrasenplatz ausweichen." 

 

Quelle: fupa.net  --  Thomas Seidl

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Veröffentlichung

Do, 24. September 2026

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