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SV Oberpolling geht personell am Stock

Das hat Jürgen Knödlseder in seiner langen Karriere auch noch nie erlebt: Der 37-jährige Coach des Bezirksligisten SV Oberpolling musste am Dienstag die obligatorische Trainingseinheit ausfallen lassen. „Es standen tatsächlich nur sechs gesunde Spieler zur Verfügung. Und da macht ein Training wirklich keinen Sinn“, erklärt der Routinier die aktuell ganz schwierige personelle Lage.

Schlechte Vorzeichen also für das Samstags-Match beim TSV Waldkirchen. Und es kommt noch dicker: Ex-Kapitän Michael Kurz feiert am Samstag Hochzeit, seine langjährigen fußballerischen Weggefährten Daniel Eder und Sebastian Gramüller sind hier als Gäste geladen. Ebenfalls verhindert ist Lukas Zitzelsberger. Verletzungsbedingt fehlen zudem Benedikt Eibl (Knieverletzung), Fabian Hönl (Muskelbündelriss) und Dominik Marold (Achillessehnenreizung). Ferner gibt es sechs angeschlagene Wackelkandidaten, darunter auch die Trainer Knödlseder und Alexander Starkl. „Wir müssen einfach versuchen, das Beste draus zu machen. Jedenfalls sollten wir effektiver agieren als zuletzt gegen Mauth“, mahnt der Routinier eine bessere Chancenverwertung an. Vom aktuellen 4. Platz lässt sich Knödlseder nicht täuschen. „Wir schauen eher nach hinten. Waldkirchen ist Relegant und hat nur fünf Punkte Rückstand. Das kann ganz schnell gehen.“


Hutthurms Trainer Albert Krenn möchte im Heimspiel gegen Niederalteich „das Positive aus den letzten Wochen fortsetzen“ und idealerweise den nächsten Dreier buchen. Beim Tabellenzweiten zeigt man aber Respekt vor dem Aufsteiger, der laut Krenn „eine spielstarke Truppe hat und zuletzt ganz starke Ergebnisse eingespielt hat“. Beim SVH fehlen weiter Stefan Jungbauer sowie Lukas und Albert Krenn.

Als absolutes Highlight bewerten die Fußballer des SV Garham den Auftritt am Samstag beim 1.FC Passau im Dreiflüssestadion. „Die Rollen sind hier klar verteilt. Wir sehen das als Bonusspiel und wollen dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen“, schaut Spielertrainer Jonas Moser freudig nach vorne. Sollte sein Team an die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Schalding II anknüpfen können (Endstand 1:2), brauche man sich vor keinem Gegner zu verstecken. Nicht mit dabei sind Samuel Huber (verletzt), Lukas Probst (krank) sowie Manuel Donaubauer (Urlaub). Die Passauer hingegen haben mit dem 1:0 in Grafenau den Rückstand zu Primus Grainet auf drei Zähler verkürzt und wittern wieder Morgenluft. Coach Axel Dichtl weiß aber um die Garhamer Stärken und wird seine Jungs auf einen heißen Tanz einstellen.

Der SV Schalding II hat sich nach dem Rücktritt von Trainer Andreas Eiler mit zwei Siegen etwas Luft verschafft. Gegen die punktgleichen Vornbacher soll der kleine Lauf nun anhalten, um sich ins Mittelfeld absetzen zu können. Bei der DJK beschreibt Abteilungsleiter Michael Jäger eine „aktuell nicht einfache Situation, weil wir einfach zu viele Ausfälle durch eine Grippewelle haben und so ein vernünftiger Trainingsbetrieb mit Konkurrenzkampf nicht möglich ist“. Dennoch habe sein Team zuletzt beim 1:1 gegen Hutthurm ein gutes Spiel gemacht. Es gelte nun, am Reuthinger Weg hier anzuknüpfen. Definitiv fehlen Florian Ruhhammer, Nico Knon, Thomas Pfandl und Leon Schwarz.


Dass man beim FC Obernzell-Erlau die beeindruckende Schlagzahl vom Saisonbeginn (13 Punkte aus den ersten sechs Spielen) nicht auf Dauer halten kann, war den Verantwortlichen klar. Nach der ersten kleinen Durststrecke mit nur einem Zähler aus drei Spielen geht es am Freitag gegen die Offensivgewalt des FC Künzing um Christian Seidl (14 Tore). FCO-Coach Manuel Frisch lässt sich nicht beirren und hofft, dass seine Jungs hier zumindest einen Teilerfolg buchen können.

Wohin führt heuer der Weg des TSV Grafenau, der im Moment einen Abstiegsplatz einnimmt? Bei der Ursachenforschung für den jüngsten Abwärtstrend herrscht selbst beim erfahrenen Trainer Günther Himpsl teilweise Ratlosigkeit. „Die krassen Leistungsschwankungen bereiten mir großes Kopfzerbrechen, in manchen Spielen fehlt einfach die richtige Einstellung“, führt Himpsl als Beispiel die 1:5-Abfuhr beim SV Schalding II an. Immerhin habe beim Heimspiel gegen den FC Passau die kämpferische Einstellung gestimmt, wenngleich die spielerische Darbietung sehr zu wünschen übrig ließ. „Wir dürfen nicht unruhig werden, müssen die Situation annehmen und in Ruhe weiterarbeiten“, so seine Devise für das Freitags-Gastspiel beim TSV Regen.

 

Quelle: Heimatsport.de    − He/N.K

 

 

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